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Aggregatzustand

Dieser Text beschreibt Aggregatzustand.


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Aggregatzustand Artikel

Als Aggregatzustände bezeichnet man qualitativ verschiedene, temperatur- und druckabhängige physikalische Zustände von Stoffen.

Die Abhängigkeit des Aggregatszustandes von diesen Größen wird üblicherweise in einem so genannten Phasendiagramm dargestellt.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Die Welt der kleinsten Teilchen revision Meine unten stehende Rezension möchte ich so nicht stehen lassen. Nachdem ich mehrere andere Bücher über das gleiche Thema gelesen habe, komme ich zum Schluß, daß mir bis jetzt kein besseres Buch zu dem Thema in die Hände gefallen ist. Der Anfang und die Hinleitung zu dem Thema sind wie gesagt etwas zäh, in keinem anderen Buch (soweit),...

klassische Aggregatzustände

Es gibt drei klassische Aggregatzustände:

  • fest - in diesem Zustand behält ein Stoff in dem Allgemeinen sowohl Form als auch Volumen bei (Festkörper).
  • flüssig - hier wird das Volumen beibehalten, aber die Form ist unbeständig und passt sich dem umgebenden Raum an (Flüssigkeit).
  • gasförmig - hier entfällt auch die Volumenbeständigkeit, ein Gas füllt den zur Verfügung stehenden Raum vollständig aus (Gas).

Nach neueren Überlegungen unterscheidet man:

  • kristallin - ein spröder Stoff, der seine Form nicht verändert
  • amorph - ein Stoff, der je nach Viskosität fest erscheint, oder sogar flüssig ist
  • gasförmig - analog zur klassischen Nennung
Aggregatzustand Beschreibung

Ein typisches Phasendiagramm sieht folgendermaßen aus:

  • Bei einem bestimmten Druck und einer bestimmten Temperatur (dem so genannten Tripelpunkt) können alle drei Aggregatszustände gleichzeitig vorliegen.
  • Für Drücke unterhalb des Tripelpunkt-Druckes kann die Substanz ca. fest (niedrige Temperatur) oder gasförmig (hohe Temperatur) sein. Die Trennlinie zwischen beiden Bereichen bezeichnet man Sublimationskurve. Auf ihr können feste und gasförmige Phasen gleichzeitig existieren. Die Sublimationskurve endet am Tripelpunkt.
  • Für Drücke oberhalb des Tripelpunkt-Druckes ist die Substanz für Temperaturen unterhalb des temperaturabhängigen Schmelzpunktes fest, zwischen Schmelz- und ebenfalls temperaturabhängigem Siedepunkt flüssig, und oberhalb des Siedepunktes gasförmig. Die Trennlinie zwischen fester und flüssiger Phase, also die Kurve der Schmelzpunkte, bezeichnet man Schmelzkurve, die Trennlinie zwischen Flüssigkeit und Gas bezeichnet man Siedepunktskurve. Beide Kurven enden ebenfalls am Tripelpunkt.
  • Die Siedepunktskurve verläuft vom Tripelpunkt bis zu dem so genannten kritischen Punkt. Für Temperaturen oder Drücke jenseits des kritischen Punktes verschwindet der Unterschied zwischen Flüssigkeit und Gas.

Einen Stoff in dem festen Aggregatzustand bezeichnet man Festkörper, einen Stoff in dem flüssigen Aggregatzustand bezeichnet man Flüssigkeit und einen Stoff in dem gasförmigen Aggregatzustand bezeichnet man Gas.

Buch-Tipp: Einsteins Vermächtnis: Die Revolution der Physik. Die Auflösung des Welle/Teilchen-Paradoxons Der Witz dieser Geschichte Das Welle/Teilchen-Paradoxon ist ohne Zweifel das Grundproblem der modernen Physik. Seit 100 Jahren gelingt es weder Physikern noch Philosophen, den "eigentlichen Witz dieser Geschichte" (Albert Einstein 1917) zu begreifen. Um so erstaunlicher ist, dass die Lösung des tiefsten Rätsels der Natur, die seit Einsteins Abschied...

Änderung des Aggregatzustands

Die Übergänge zwischen den verschiedenen Aggregatzuständen haben spezielle Namen:

Das Schmelzen und Erstarren findet bei einer spezifischen, druckabhängigen Temperatur statt, der Schmelz- beziehungsweise Erstarrungstemperatur. Sublimation und Verdampfen kommt hingegen auch unterhalb der Sublimations- beziehungsweise Siedetemperatur vor. Man spricht hier von der so genannten Verdunstung.

Buch-Tipp: Elementarteilchen. Bausteine der Materie. Rundumschlag zu dem aktuellen Stand der modernen Physik Fritzsch schreibt gut - und glücklicherweise hat die deutschsprachige Sachbuchliteratur mit ihm einen Autor, bei dem ein Rückgriff auf die (oft schlechte) eingedeutschte Literatur (die momentan so modern zu sein scheint) wegfallen kann. Mit seinen "Elementarteilchen" hat Fritzsch eine gute Einführung...

nicht-klassische Aggregatzustände

Neben den drei klassischen Aggregatzuständen gibt es weitere, die ca. unter extremen Bedinungen auftreten (nach Temperatur, von niedrigen zu hohen, sortiert):

  • Das Bose-Einstein-Kondensat: Hierbei handelt es sich um eine Menge extrem kalter Atome, die den gleichen quantenmechanischen Zustand einnehmen und dadurch ununterscheidbar werden, quasi ein Atomhaufen, der sich wie ein riesiges Atom verhält.
  • Superfluid: Ist in gewissem Sinne noch flüssiger als flüssig. Es gibt keinerlei innere Reibung mehr, das heißt interne Strömungen hören nicht mehr in dem Laufe der Zeit auf.
  • Atomgas : In ihm existieren keine Moleküle mehr, da die ständigen Stöße die Bindungen zerstören, allerdings sind die Elektronen noch fest gebunden.
  • Der Plasmazustand: Er tritt in Sonnen oder in Fusionsreaktoren auf. Bei sehr hohen Temperaturen werden die Atome in Atom-Kern und -Hülle zerlegt, freie Elektronen entstehen.
  • Das Vakuum wird ab und zu als Aggregatzustand genannt.

Zu beachten ist, dass Plasma und Vakuum keine eigentlichen Aggregatzustände sind. Grund dafür ist, dass es keine Phasenübergänge gibt, die diese Zustände abgrenzen.

Buch-Tipp: Elementarteilchenphysik. Von den Grundlagen zu den modernen Experimenten: Von Den Grundlagen Zu Den Modernen Experimenten (Springer Lehrbuch) Hinreichend verständlich und tiefschürfend, kompakt, auch zu dem Selbststudium geeignet Christoph Berger war Hochenergiephysik-Professor an der RWTH Aachen, ist inzwischen emeritiert und hat sein Lehrbuch zur Elementarteilchenphysik in einer überarbeiteten und aktualisierten zweiten Auflage vorgelegt. Geboten wird eine umfassende Einführungins...

Teilchenmodell

Die Merkmale der klassischen Aggregatzustände lässt sich mit einem Teilchenmodell erklären. Dabei nimmt man an, dass ein Stoff aus so genannten kleinsten Teilchen besteht.

In der Wirklichkeit sind diese kleinsten Teilchen Atome, Moleküle oder Ionen.

Buch-Tipp: Experimentalphysik. Bd.4 : Kern-, Teilchen- und Astrophysik Paßt in die Reihe Demtröder rundet mit seinem letzten Band die Reihe ab. Er deckt alle Gebiete der Experimentalphysik ab. Obwohl das Buch in dem neuen Design gehalten ist, ist es noch die 1. Auflage, was mich etwas stört, da doch meist noch Fehler drin sind und ich schon warte, welche zu finden. In diesem Buch wird der dritte Band mit Kern- und...

Zustände

Buch-Tipp: Kleine Enzyklopädie Atom- und Kernphysik. Struktur der Materie Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch "Kleine Enzyklopädie Atom- und Kernphysik. Struktur der Materie". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zum Buchhändler weiter geleitet.

fest/kristallin

Die kleinsten Teilchen schwingen bei Temperaturen über 0 K in einer festen Position. Je höher die Temperatur, desto heftiger schwingen sie, und der Abstand zwischen den Teilchen nimmt zu.

Das Mittel der so genannten brownschen Molekularbewegung, das heißt die mittlere Geschwindigkeit aller Teilchen stellt die Temperatur dar.

Zwischen den kleinsten Teilchen wirkt eine Kraft, die sie zusammenhält, die Van-Der-Waalschen Kräfte, oder einfach Kohäsionskraft.

Buch-Tipp: Lehrbuch der Experimentalphysik: Lehrbuch der Experimentalphysik: Lehrbuch der Experimentalphysik 4. Bestandteile der Materie. Atome, Moleküle, Atomkerne, Elementarteilchen: Bd 4 viele Rechtschreibefehler Bd. 4; Bestandteile der Materie; 2. Ausgabe;Ich schließe mich den bisherigen Rezensionen an. Was mich sehr stört, sind die häufig auftretenden Rechtschreibefehler.

flüssig/amorph

Die kleinsten Teilchen haben sich so weit voneinander entfernt, dass sie sich frei bewegen können. Die Van-Der-Waalschen Kräfte sind nicht mehr stark genug, die Teilchen an ihrem Platz zu halten, aber sie hängen weiter aneinander.

Buch-Tipp: Muffins (Dr. Oetker) leckere, sehr verschiedene Muffins Ich finde das Buch sehr gut und habe auch schon viele Rezepte ausprobiert. Es gibt allerdings keinerlei Einleitung oder sonstige Tipps, sondern ca. Rezepte. Auf der linken Seite befindet sich das Rezept. Eine Spalte mit allen Zutaten und den Backzeiten, die andere Spalte mit einer ausführlichen Beschreibung mit...

gasförmig

Beim gasförmigen Zustand unterliegt die Kohäsionskraft der Energie der kleinsten Teilchen: sie halten nicht mehr zusammen; stoßen stets wieder zusammen, und halten sich auf Distanz.

In einem Vakuum würden sich die kleinsten Teilchen nun gleichmäßig in dem gesamten zur Verfügung stehenden Raum verteilen.

In einem geschlossenen Raum führt das Aneinanderstoßen der kleinsten Teilchen zu dem Druck des Gases.

In der physikalischen Chemie unterscheidet man zwischen einem so genannten Dampf, und einem so genannten Gas.

Beide sind physikalisch gesehen nichts anderes, als der gasförmige Aggregatzustand; die Begriffe haben auch nicht direkt mit realem Gas und idealem Gas zu tun. Und das, was umgangssprachlich als "Dampf" genannt wird, ist physikalisch gesehen ein Aerosol aus flüssigen und gasförmigen Bestandteilen.

Buch-Tipp: Plasma - der vierte Aggregatzustand Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch "Plasma - der vierte Aggregatzustand". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zum Buchhändler weiter geleitet.
Dampf

Ein physikalisch-chemischer Dampf kann durch Kompression verflüssigt werden. Verkleinert man den Raum um dieses Gas, steigt der Druck. Die kleinsten Teilchen kommen dadurch stets enger aneinander.

Irgendwann bringt die äußere Kraft die kleinsten Teilchen so nahe aneinander, dass die Van-Der-Waalschen Kräfte wieder wirken, und der Stoff wird flüssig.

Buch-Tipp: Quantenuniversum. Die Welt der Wellen und Teilchen Ein absolutes MUSS! Mein Interesse an der Quantenphysik wurde durch ein Buch von Stephen Hawking geweckt und führte mich zunächst zu einer kleinen Fibel zu diesem Thema und nun zu diesem Buch. Offen gestanden, bin ich absolut fasziniert von dem Thema wie auch von der Darstellung in diesem Wert. Die Autoren verstehen es, die unterschiedlichsten Sachverhalte...
Gas

Ab einer bestimmten Temperatur ist die Energie der kleinsten Teilchen viel zu groß, um sie durch Erhöhen des Drucks wieder flüssig zu bekommen.

In Sonnen beispielsweise sind sich die kleinsten Teilchen zwar so nahe und näher, wie in einer Flüssigkeit, aber es wirkt keinerlei Anziehungskraft, durch die die kleinsten Teilchen wechselwirken.

Man hat es also in dem Prinzip stets noch mit einem Gas zu tun.

Buch-Tipp: Teilchen und Kerne. Die Welt der subatomaren Physik Sehr umfangreich. Als Nachschlagewerk sehr zu empfehlen. Ich habe mir das Buch als Prüfungsvorbereitung "Experimentalphysik (Diplom-Physik)" zugelegt und konnte sehr viele und auch aktuelle Informationen über die Teilchenphysik herausfischen. Am Ende hatte ich als Note eine eins. Wegen dem sehr großen, inhaltlichen Umfang eignet sich das Buch...

Plasma

Einen gasförmigen Zustand im freie Elektronen und ionisierte Atome vorkommen, bezeichnet man als Plasma.

Dieser Zustand kann bei hohen Temperaturen (thermischer Zerfall) erreicht werden, aber zu dem Beispiel auch durch starke elektrische Felder (Blitz, Halogenlampe). Bei hohen Temperaturen (~ 5 Tausend K) zerfallen Gase nahezu komplett in ein Plasma, aber auch bei niederen Temperaturen kommen freie Elektronen und ionisierte Atome (auch in Festkörpern oder Flüssigkeiten) nachweislich vor.

Es gibt daher keinen Phasenübergang zu dem Plasma. Daher ist auch umstritten ob ein Plasma überhaupt ein eigentlicher Aggregatzustand ist.

Bei stets höheren Temperaturen können sogar die Atomkerne gänzlich freigelegt werden, was für die Kernfusion interessant ist.

Grundsätzlich verhält sich ein Plasma aber wie ein Gas, ca. mit Elektronen und Kationen oder Atomkernen als kleinsten Teilchen. Dadurch ist das Plasma ein guter elektrischer Leiter.

Buch-Tipp: Teilchen und Kerne. Eine Einführung in die physikalischen Konzepte: Eine Einfuhrung in Die Physikalischen Konzepte (Springer Lehrbuch) Teilchen und Kerne. Eine Einführung in die physikalischen Konzepte Derzeit wird die Welt mit vier fundamentalen Wechselwirkungen erklärt: Gravitation, Elektromagnetismus, schwache und starke Wechselwirkung. Während die letzten beiden etwa in vielen Gebieten der Physik und Technik nicht die kleinste Rolle spielen, ist dies in der Kern- und Teilchenphysik...

Vakuum

Ein Vakuum gilt dann als erreicht, wenn die Teilchen des Gases eine mittlere freie Weglänge aufweisen welche größer ist als die Abmessungen des zur Verfügung stehenden Raumes.

Dadurch, dass die Teilchen ca. noch sehr selten durch Stöße miteinander wechselwirken unterscheidet sich das Vakuum in Folgendem von einem Gas:

  • In dem Vakuum finden keine Strömungsphänomene wie Verwirbelungen oder Söge auf.
  • Es gibt keinen Schall in dem Vakuum.
  • Es gibt keine Reibung/"Luftwiderstand" zwischen Vakuum und Objekten in dem Vakuum.
  • Wärmeleitung funktioniert in dem Vakuum nur durch Strahlung.

Es ist außerdem umstritten, ob makroskopische Größen wie Druck und Temperatur zur Beschreibung eines Vakuums sinnvoll sind.

Phasenübergänge

Schmelzen

Durch Erhöhen der Temperatur bewegen sich die kleinsten Teilchen stets heftiger, und ihr Abstand voneinander wird stets größer.

Die Van-Der-Waalschen Kräfte halten sie aber in ihrer Position.

Erst ab der so genannten Schmelztemperatur wird der Abstand so groß, dass die kleinsten Teilchen aneinander vorbeikommen, und dadurch verliert der Feststoff seine Form.

Erstarren

Mit sinkender Temperatur nimmt die Bewegung der kleinsten Teilchen ab und ihr Abstand zueinander wird stets kleiner.

Bei der so genannten Erstarrungstemperatur wird der Abstand so klein, dass sich die kleinsten Teilchen gegenseitig blockieren - sie nehmen eine feste Position in einem dreidimensionalen Gitter ein.

Verdampfen & Sublimation

Die Geschwindigkeit der kleinsten Teilchen ist nicht gleich. Ein Teil ist schneller, ein Teil ist langsamer als der Durchschnitt. Dabei ändern die Teilchen durch Kollisionen ständig ihre aktuelle Geschwindigkeit.

An der Grenze eines Festkörpers oder einer Flüssigkeit, dem Übergang einer Phase in eine gasförmige, kann es mitunter vorkommen, dass ein Teilchen von seinen Nachbarn zufällig einen so starken Impuls bekommt, dass er aus dem Einflussbereich der Kohäsionskraft entweicht.

Dieses Teilchen tritt dann in den gasförmigen Zustand über, und nimmt etwas Wärmeenergie in Form des Impulses mit, das heißt die feste oder flüssige Phase kühlt ein wenig ab.

Ist die Sublimations- oder Siedetemperatur erreicht, geschieht dieser Ablauf kontinuierlich, bis alle kleinsten Teilchen in die gasförmige Phase übergetreten sind.

In diesem Fall bleibt die Temperatur in der verdampfenden Phase in der Regel unverändert, weil alle Teilchen mit einer höheren Temperatur aus dem System verschwinden.

Wenn Teilchen von einem Aggregatzustand in einen anderen übergehen, nehmen sie mehr Energie auf, als beim normalen Erhöhen der Temperatur (siehe Verdampfen). Daher wird zwischen Verdunstung und Sieden unterschieden.

Wenn die Kohäsionskräfte sehr stark sind, beziehungsweise es sich eigentlich um eine viel stärkere Metall- oder Ionenbindung handelt, dann kommt es nicht zur Verdampfung.

Kondensation & Resublimation

Der umgekehrte Ablauf ist die Kondensation beziehungsweise Resublimation. Ein kleinstes Teilchen trifft zufällig auf einen festen oder flüssigen Stoff, überträgt seinen Impuls und wird von den Kohäsionskräften festgehalten.

Dadurch erwärmt sich der Körper um die Energie, die das kleinste Teilchen mehr trug, als der Durchschnitt der kleinsten Teilchen in der festen beziehungsweise flüssigen Phase.

Stammt das Teilchen allerdings von einem Stoff, der bei dieser Temperatur gasförmig ist, sind die Kohäsionskräfte zu schwach, es festzuhalten. Selbst wenn es zufällig so viel Energie verloren hat, dass es gebunden wird, schleudert es die nächste Kollision mit benachbarten kleinsten Teilchen wieder in die Gasphase.

Durch Absenken der Temperatur kann man den kleinsten Teilchen ihre Energie entziehen.

Dadurch ballen sie sich beim Unterschreiten der Sublimations- oder Erstarrungstemperatur durch die Van-Der-Waalschen Kräfte mit anderen Teilchen zusammen und bilden wieder einen Feststoff oder eine Flüssigkeit.

Siehe auch: Teilchenmodell, Phase (Chemie), Suprafluidität, Flüssigkristall, Leidenfrost-Effekt


Weiteres zu dem Artikel Aggregatzustand

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